Herzlich willkommen!

Evangelisches Jugendhilfezentrum Kaiserslautern

Wir gestalten gemeinsam individuelle, bedarfsgerechte Hilfen, die tatsächliche Perspektiven schaffen. Unsere Hilfe ist: einzigartig, vielfältig und herzlich (EVH). 


Unterstützung, die stark macht

Wir stärken und ermutigen

Unser Ziel ist es, Menschen zu befähigen, trotz oder gerade mit ihren individuellen Erfahrungen, ihre Ressourcen zu entdecken. Gemeinsam arbeiten wir daran, eine neue Perspektive zu finden, um ein Zusammenleben mit gegenseitigem Respekt zu ermöglichen.

Wir sehen die Stärken der Kinder, Jugendlichen und Familien und versuchen, sie nach ihren Möglichkeiten zu fördern, zu integrieren und ihnen wieder Selbstvertrauen zu geben.


Wir sind für Sie da

Unsere Einrichtung

In Kaiserlautern halten wir ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote vor. Das Angebotsprofil unserer Wohngruppen umfasst eine Wohngruppe für Klein- und Grundschulkinder, zwei Wohngruppen für Jugendliche ab 12 Jahren, eine intensivtherapeutische Wohngruppe für Grundschulkinder, sowie eine Wohngruppe deren Altersspanne zwischen 6 und 12 Jahren liegt. Zusätzlich halten wir eine Notaufnahmegruppe vor.

Ebenso bieten unsere Tagesgruppen altersspezifische Möglichkeiten, da wir sowohl in vier Tagesgruppen Kinder im Alter von 6 bis 11 und in zwei Tagesgruppen Jugendliche ab 12 Jahren aufnehmen. Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit liegen im ambulanten Dienst und dem Betreuten Wohnen in unterschiedlichen Settings.

  • Ambulanter Dienst

    Unsere Mitarbeiterinnen im ambulanten Dienst unterstützen Familien in deren Lebensumfeld. Zu den ambulanten Maßnahmen gehören die Sozialpädagogische Familienhilfe, die Erziehungsbeistandschaft, der Betreute Umgang von Eltern oder Bezugspersonen und Integrationshilfe in Schulen sowie Kindertagesstätten.

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  • Tagesgruppen

    Unsere Tagesgruppen bieten nach der Schule einen geschützten Raum mit verlässlicher Unterstützung. Während die Kinder und Jugendlichen weiter in ihrem familiären Umfeld leben, erhalten sie eine feste Tagesstruktur, gezielte Förderung und individuelle Begleitung. So helfen wir ihnen ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. Die Zusammenarbeit mit Eltern oder anderen Bezugspersonen ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit, da der Verbleib des Kindes oder Jugendlichen in der Familie in der Regel im Vordergrund steht. Deshalb unterstützen wir die Bezugspersonen, ihre Erziehungskompetenz zu erweitern und Interventionen aus der Tagesgruppe in ihren Familienalltag zu übernehmen und nutzen hier systemische Interventionsmöglichkeiten.

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  • Wohngruppen

    Unser Angebot besteht aus unterschiedlichen stationären Settings. In unserer Kleinkindgruppe nehmen wir Kinder im Alter von 4 bis 9 Jahren auf. Die intensivtherapeutische Wohngruppe bietet Kindern im Grundschulalter Entwicklungs- und Fördermöglichkeiten. Zudem halten wir eine Wohngruppe vor, die mit einer Alterspanne von 6 bis 16 Jahren eine familienähnliche Struktur aufweist.

    In zwei Wohngruppen für Jugendliche begleiten wir Heranwachsende und erarbeiten mit ihnen Perspektiven. 

    Die Notaufnahmegruppe nimmt Kinder und Jugendliche auf, die aufgrund unterschiedlicher Gefährdungslagen Schutz außerhalb der Familie benötigen.

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  • Betreutes Wohnen - im stationäre Setting

    Dieses Angebot richtet sich an junge Menschen ab 17 Jahren (in Einzelfällen auch ab 16 Jahren), 


    die in Anschluss an eine stationäre Hilfe bzw. an Eingliederungshilfe gemäß § 35a SGB VIII zur Selbständigkeit in der Lebensführung befähigt werden sollen,

    die noch Hilfe und Unterstützung bedürfen, aber nicht mehr im Rahmen einer Wohngruppe und

    die noch nicht für ein Wohnen in der eigenen Wohnung bereit sind.


    Insgesamt bieten wir 7 Plätze in zwei Wohnungen mit je zwei Zimmern und einer Drei-Zimmer-Wohnung an. Die Wohnungen sind jeweils geschlechtshomogen belegt.


    Arbeitsweise

    Zu den Heranwachsenden finden je nach Bedarf täglich Kontakte statt. Der wöchentliche Kontakt umfasst 10 Stunden pro Betreute/ Betreuter. Sie werden in allen wichtigen alltäglichen Belangen unterstützt: in lebenspraktischen Bereichen wie Haushaltsführung, ebenso wie bei der Entwicklung von schulischen oder beruflichen Perspektiven (Abitur, Ausbildung, Studium), sowie beim Aufbau einer eigenständigen Lebensführung. 

    Gemeinsam werden Ziele erarbeitet, welche die Betreuten für sich erreichen möchten und hierbei wird festgelegt, wo sie noch konkrete Unterstützung durch die Mitarbeiter benötigen. 


    Die Mitarbeitenden stehen im Austausch mit Schulen und Ausbildungsstellen.


    Haus und Umgebung

    Die Wohnungen befinden sich in einem Mehrfamilienhaus in zentraler Lage in Kaiserslautern. Einkaufsmöglichkeiten und Schulen sind fußläufig oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.


    Rechtsgrundlage: SGB VIII § 27 i.V.m. § 34


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  • Betreutes Einzelwohnen

    Diese Betreuungsform ermöglicht jungen Erwachsenen in der eigenen Wohnung noch pädagogische Unterstützung zu erhalten. 

    Die Voraussetzungen und die Arbeitsweise gleichen dem Betreuten Wohnen im stationären Setting; allerdings mieten die Heranwachsenden ihre Wohnung selbst an. Meist sind die Jugendlichen emotional bereits gereifter und stabiler und können Alleinsein gut gestalten. Die Betreuungsintensität wird im Hilfeplan festgelegt und über Fachleistungsstunden abgerechnet.


    Rechtsgrundlage: SGB VIII § 27 i.V.m. § 41



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  • Notaufnahmegruppe

    Die Notaufnahmegruppe nimmt Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren auf und hält 6 (7) Plätze vor (ein Doppelzimmer für Geschwisterkinder). Bei anderen Altersstufen kann eine Ausnahmegenehmigung durch das Landesjugendamt Rheinland-Pfalz erfragt werden. Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche, die sich in einer Notsituation befinden. Sie werden sofort umfassend und qualifiziert betreut. 


    Arbeitsweise

    Die Gruppe bietet Kindern und Jugendlichen kurzfristig Schutz, deren Kindeswohl aufgrund familiärer Krisen oder Ausfalls der Bezugspersonen gefährdet ist. Die Kinder leben für die Dauer von maximal drei Monaten in der Gruppe. In dieser Zeit wird sich um ihre Betreuung und Versorgung in allen notwendigen Bereichen gekümmert. 


    Auch geht es darum zu klären, ob die Möglichkeit für die Kinder und Jugendlichen besteht wieder zu Hause leben zu können und welche Hilfen dafür passend bzw. erforderlich sind. Ist eine Rückkehr nach Hause vorläufig nicht möglich, entwickelt das Team einen geeigneten Vorschlag für die Unterbringung im Anschluss an die Zeit in der Notaufnahme. 


    Zudem ist das Leben in einer Notaufnahmegruppe durch den häufigen Wechsel der Betreuten geprägt. Deshalb ist es uns wichtig, den Kindern und Jugendlichen ein hohes Maß an Sicherheit und Schutz zu vermitteln und andererseits den Übergang in eine andere Betreuungsform oder die Rückkehr in die Familie unter Auflagen zu ermöglichen.

     

    In der Regel erleben Kinder die Herausnahme aus der Familie eher als hilflose Beobachter*innen und selten als wirksame Akteure. Der Kontakt wird von unserer Seite behutsam aufgebaut und die täglichen Anforderungen an die Kinder sind auf das Notwendige und Angemessene beschränkt.


    Im Team arbeiten Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen zusammen. Sie werden durch eine Psychologin unterstützt. Unsere psychologische Fachkraft evaluiert systematisch die individuellen Bedürfnisse des Kindes, etabliert niederschwellige Kontaktstrukturen und koordiniert erforderliche psychiatrische Maßnahmen. Bei Aufnahmeverfahren bietet sie professionelle Begleitung und stellt zeitnahe Kriseninterventionsangebote bereit. Die interdisziplinäre Teamberatung sowie die bedarfsorientierte Einbindung des familiären Systems gewährleisten einen ganzheitlichen Betreuungsansatz.


    Rechtsgrundlage: Die rechtlichen Voraussetzungen für die Unterbringung in einer Notaufnahmegruppe finden sich im § 42 u. § 42 a SGB VIII.


    Kontakt / Anfragen
  • Kita-Sozialarbeit

    Durch die Kita-Sozialarbeit öffnen Kindertagesstätten ihre Arbeit und Perspektive und können verstärkt die Umwelt der Kinder einbeziehen. Kita-Sozialarbeit erfasst die Angebotsstruktur vor Ort, kooperiert mit Schlüsselpersonen oder – stellen. Sie stellt ein niedrigschwelliges Angebot mit großer Wirkkraft da, weil das Agieren im Netzwerk, das Bekanntmachen von Leistungen, Möglichkeiten und Hilfen insgesamt die Unterstützung sehr breit aufstellt.

    Projektarbeit mit Kindern und ihren Eltern, die Sensibilisierung des Kita-Teams für bestimmte Themen und Bedarfslagen ergänzt und erweitert den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Kindertagesstätten.

    Im Stadt- und Landkreis Kaiserslautern sind wir an vierzehn Kitas seit 2020 aktiv. 


    Sollten Sie an einer Kooperation mit unserem Träger interessiert sein, können Sie Kontakt zu uns aufbauen.


    Weitere Information finden Sie in unseren Flyern:

    KiTa-Sozialarbeit Landkreis Kaiserslautern

    KiTa-Sozialarbeit Stadt Kaiserslautern


    Kontakt / Anfrage
  • Sozialräumliche Angebote - JUST

    Am Standort Hochspeyer und voraussichtlich noch in diesem Jahr in Queidersbach – beides im Landkreis Kaiserslautern gelegen, stellen wir gemeinsam mit den Diakonissen Speyer das sozialräumliche Angebot JUST bereit.

    Die Verbindung von sozialer Gruppenarbeit und sozialpädagogischer Familienhilfe soll dazu verhelfen, Problemstellungen nicht isoliert zu betrachten und zu bearbeiten, sondern anhand der Bedarfe der jeweiligen Familien. Daraus entsteht eine Hilfeplanung, die Familie und Kind/ Jugendlichen im Blick hat und deren Umfang von sozialer Gruppenarbeit und der sozialpädagogischen Familienhilfe entsprechend anteilig installiert.

    Die Hilfe ist aufsuchend und auf die Aktivierung der Potenziale und Ressourcen aller Beteiligten fokussiert.


    Rechtliche Grundlagen

    SGB VIII § 27 i.V.m. §§ 29 und 31


    Kontakt / Anfrage
  • InSoFa (Insofern erfahrene Fachkraft im Kinderschutz)

    Sowohl im SGB VIII durch den § 8a wie auch durch das Gesetz zur Stärkung des aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen wird das Verfahren bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung geregelt. 

    Wir bieten anderen Einrichtungen der Jugendhilfe und offenen Jugendarbeit, wie auch Kindertagesstätten unsere Beratungsdienste an.

    Unsere zertifizierten Mitarbeiter*innen schätzen in der Beratung durch bestimmte Methoden die Situation des Kindes/ Jugendlichen ein und beraten zu den weiteren Schritten. 

    Das Angebot reicht von einer einmaligen Beratung über weiterführende Beratungen mit dem Ziel, durch Absichern der anfragenden Kolleginnen das weitere Vorgehen so zu planen und umzusetzen, dass eine Kindeswohlgefährdung entweder abgewendet werden kann oder ein Verfahren zum Schutz des Kindes/ Jugendlichen regelhaft eröffnet wird.

    Die Abrechnung erfolgt über Fachleistungsstunden.

    Kontakt / Anfrage
  • Sozialtherapeutisches Konzept

    Inhalt befindet sich in Bearbeitung

Das macht uns besonders

Entdecken Sie, wer wir sind und wie wir arbeiten. Wir geben Ihnen einen Einblick in das, was uns besonders macht und wie wir junge Menschen auf ihrem Weg unterstützen.

Lebensweltorientierung

Unsere Wohn- und Tagesgruppen sind nach dem Prinzip der Lebensweltorientierung dezentral gelegen und organisiert. Dadurch erleben die Kinder und Jugendlichen die Einrichtungen als eigenen und geschützten Lebensraum.

Systemisches Arbeiten

Der überwiegende Teil unserer Mitarbeiterinnen verfügt eine Weiterbildung als Systemische Beraterin / Systemische Therapeutin. Diese Sichtweise ermöglicht uns in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien den Fokus weg von Symptomen und hin zu Ressourcen und Lösungen zu legen.


Sexualpädagogik

Im Prozess des gemeinsamen Erarbeitens des Schutzkonzeptes für unsere Einrichtung ist uns die Wichtigkeit der Sexuellen Bildung deutlich geworden. Eine ausgebildete Sexualpädagogin berät die Teams, wie auch Kinder, Jugendliche und Eltern, bietet Aufklärung und begleitet junge Menschen, wenn diese sich in einer Orientierungsphase befinden.


Arbeit mit Tieren

Wir arbeiten nicht nur nach systemischen Ansätzen, sondern beziehen auch Tier in unserer Arbeit mit ein. Der Kontakt zu Tieren kann Vertrauen stärken, emotionale Stabilität fördern und dabei helfen, soziale Fähigkeiten zu entwickeln.

Kooperationen und Netzwerke

Gemeinsam mit den Diakonissen Speyer halten wir ein stationäres Angebot für Klein – und Grundschulkinder vor; sowie an unterschiedlichen Standorten im Landkreis Kaiserslautern sozialräumliche Angebote.

Ebenso bieten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Stadt- und Kreisjugendamt Kaiserslautern Kita-Sozialarbeit an. 

Unsere Mitarbeiter*innen sind in verschiedenen Arbeitskreisen aktiv beteiligt (u.a. Sexuelle Gewalt, Kinder psychisch kranker Eltern, Frühe Hilfen)


Professionalität

Wir legen auf die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter*innen großen Wert und fördern dies.

Neben den systemischen Weiterbildungen gehören u.a. Traumapädagogik, die Ausbildung zur Insofern erfahrenen Fachkraft, Traumatherapie, Hypnosystemisches Arbeiten, EMDR und Verhaltenstherapie zu unserem Spektrum, sowie die Weiterbildung zur tiergestützten Arbeit.

Regelmäßige Inhouse-Fortbildungen zu traumasensiblem Arbeiten, Kindeswohl, Deeskalation und Handeln im Konflikt und Sexuelle Bildung gehören zum Standard in unserer Einrichtung.



Teilhabe und Beteiligung

Verlässlichkeit und Transparenz sind die Grundlagen unserer Arbeit. Alle an den Hilfen beteiligten Menschen, werden nachvollziehbar und kontinuierlich in den jeweiligen Prozess miteinbezogen.


Die Menschen unserer Einrichtung 

Wir sind mit rund 140 Mitarbeitern multiprofessionell aufgestellt. Hierzu zählen Erzieher, Sozialpädagoginnen, Heilpädagogen, Heilerziehungspflegerinnen, Psychologen, wie auch Verwaltungskräfte, Hausmeisterinnen, Hauswirtschafter und Fahrerinnen.  Die Arbeit ist geprägt durch Offenheit, ein respektvolles und anerkennendes Miteinander. Fehlerfreundlichkeit ist uns wichtig, denn nur so können wir dazulernen und uns weiter verbessern. Wir sind neugierig und kreativ.

Unsere Umgebung

Das gibt es in und um Kaiserslautern

Stadt und Kreis Kaiserslautern bieten eine Vielfalt an sportlichen und kulturellen Möglichkeiten. Die Stadt ist übersichtlich und bietet kurze Wege. Die Nähe zum Pfälzerwald bietet ausreichend weitere Freizeitmöglichkeiten.

Kontaktieren Sie uns

Ansprechpartner

Hier finden Sie alle Ansprechpartnerinnen des Evangelischen Jugendhilfezentrums Kaiserslautern. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Elke Lambert

Einrichtungsleiterin

Telefon: 0631/ 34133-13

Tina Möller

stellv. Einrichtungsleiterin

Mathias Mainka

Erziehungsleitung

Ansprechpartner für Ausbildung und Studium (Erziehung und Soziale Arbeit)

Telefon: 0631 34133-14

Annette Breuer

Verwaltung

Ansprechpartnerin bei Bewerbungen und Praktika

Annette Kempf

Verwaltung

Gosia Schulze

Verwaltung

Kontaktieren Sie uns

Evangelisches Jugendhilfezentrum Kaiserslautern

Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien
Dornenstraße 25
67657 Kaiserslautern

Die konkreten Ansprechpartner finden Sie unter den jeweiligen Angeboten.

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