Neugkeiten

13.11.2017 Tageskurs „Rauchfrei“ ab sofort in der Fachklinik Landau im Angebot.

Rehabilitanden, die gerne mit dem Rauchen aufhören und langfristig rauchfrei leben wollen, bietet die Fachklinik Landau professionelle Unterstützung an. Ab sofort besteht für Rehabilitanden der Fachklinik die Möglichkeit, im Rahmen ihres Reha-Aufenthaltes gebührenfrei den Tageskurs „Rauchfrei nach Hause“ zu besuchen, der vom Institut für Therapieforschung (IFT) München konzipiert und nach einer einjährigen Erprobungs- und Evaluationsphase zertifiziert wurde.

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Zwar gehörte der Kurs zur Raucher-Entwöhnung schon länger zum Angebot der Fachklinik Landau, bisher allerdings als Kompaktversion und über drei Wochen. Der Tageskurs, der sowohl für Rehabilitanden als auch für Mitarbeitende organisatorische Vorteile bietet, besteht nun aus acht Kurseinheiten mit insgesamt 30 Elementen. Der gemeinsame Rauchstopp erfolgt in der 4. Einheit am Ende des 2. Kursabschnittes. Nach der letzten Einheit wird den Teilnehmern die Möglichkeit für eine individuelle Nachbesprechung angeboten. Eine individuelle Beratung findet eine Woche nach dem Tageskurs statt. Nach den Erhebungen des IFT und der Nachbefragung der Teilnehmer beträgt die Abstinenzquote sechs Monate nach Kursende durchschnittlich 44,5 %. Die Durchführung des Kurses übernimmt ein als Kursleiter qualifizierter Mitarbeiter der Fachklinik Landau.

10.11.2017 Mit „Open Space“ im Schillerhain: „Seien Sie darauf vorbereitet, überrascht zu werden“

Das Thema „Lösungsorientierter Ansatz – 1 Jahr danach“ stand in diesem Jahr im Mittelpunkt des Mitarbeitertages im Heilpädagogium Schillerhain. Der „Lösungsorientierte Ansatz (LOA) basierend auf den Ideen der lösungsorientierten Kurztherapie von Steve de Shazer und seiner Frau Insoo Kim Berg, stellt für das Heilpädagogium Schillerhain eine grundkonzeptionelle Ausrichtung dar, die in die Arbeit der Bereiche Jugendhilfe, Schule, Psychologischer Fachdienst und auch in die Servicebereiche integriert wird.

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Bereits 2016 hatten sich die Mitarbeitenden aus allen Bereichen in Vorträgen und Seminaren mit externen Referenten zum Thema „Lösungsorientierter Ansatz“ intensiv ausgetauscht. Damit war der Startschuss gegeben für die Einführung lösungsorientierter Konzepte als eine Basisorientierung der Arbeit in der Einrichtung. Eine „Steuerungsgruppe LOA“ wurde gegründet und verschiedene Aktionen und Projekte – z.B. LOA Monatsspruch, LOA Pausentreff, Schulungen für Mitarbeitende – während des letzten Jahres geplant und durchgeführt. Ein Konzept zum lösungsorientierten Arbeiten wurde für die Einrichtung entwickelt.

Die Mitarbeitenden aus allen Bereichen versuchen grundsätzlich, die Fähigkeiten und Stärken jedes Kindes und Jugendlichen zu nutzen. Die Bemühung, für jeden unserer Betreuten einen individuellen Ansatz zum Lösen von Schwierigkeiten zu finden, ist unsere pädagogische Grundhaltung. Ungeachtet der vielen Ressourcen, die unsere Kinder und Jugendlichen haben, brauchen sie bisweilen besondere Hilfestellungen, um ihre Ziele im Leben zu erreichen. Lösungsorientierung ist eine bestimmte Sichtweise, auf die Welt zu schauen. Eine lösungsorientierte Einstellung ist eine zentrale Säule von Resilienz, d.h. der Fähigkeit, gut auch mit schwierigen Situationen und Krisen umgehen zu können.

In diesem Jahr wurde unser Mitarbeitertag intern von der Steuerungsgruppe LOA unter Federführung unserer Schulleiterin, Frau Uli Brandt geplant, organisiert und moderiert. Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Bereichen haben sich dabei mit viel Engagement und Kreativität eingebracht und zu einer sehr gelungenen Veranstaltung beigetragen.

Eröffnet wurde der Mitarbeitertag mit zwei Stücken „der Schillerhain Band“ (Gesang: Kira Nick; E-Gitarre: Andreas Kuhnle; Bass: Gregor Dittmer). Nach einer kurzen Begrüßung und inhaltlichen Hinführung zum Thema durch den Einrichtungsleiter, Gert Geister, stellten zwei Mitarbeitende und ein Jugendlicher (Felix Giegerich, Manuela Schapitz, Stefan Meier-Steen) das Programm und die Methode des “Open Space“ vor. Der Vormittag war geprägt von einem sehr regen Austausch zu verschiedenen Themenbereichen:

• LOA und Achtsamkeit,
• LOA und Grenzen,
• LOA-Leseecke,
• LOA und Ausbildung,
• LOA und Beteiligung,
• LOA und Kunst,
• LOA und Ziele,
• LOA und Grenzen,
• LOA und Tiere,
• LOA und systemische Grundlagen;
• „Wir sprechen LOA“.

Auch wurde ein Basiskurs zum lösungsorientierten Ansatz angeboten. Eine weitere Gruppe von interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Servicebereichen fuhren zu einer Expertenrunde nach Altleinigen, um sich dort mit Kolleginnen einer kooperierenden Einrichtung über LOA auszutauschen.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause fanden nachmittags Workshops zu verschiedenen Aspekten lösungsorientierten Arbeitens statt:

• Das „Ich schaff’s“-Programm“ von Ben Furmann
• Gruppenspiegel - 5 Säulen einer guten Erziehung
• „Lösungen vom anderen Stern“ – Teamentwicklung
• „Wie finde ich für mich selbst zu guten Lösungen?“
• Menschen begegnen – in Erstkontakten die Grundsteine für eine gelingende Zusammenarbeit legen
• Mitarbeiterfürsorge
• Stabilisierende Selbstfürsorge mittels lösungsorientierten, Stärken mobilisierenden Hypnoübungen!
• Auswertung der Expertenrunde

Eine kurze gemeinsame Zusammenfassung des Tages und ein weiteres Lied der Schillerhain-Band bildeten den Abschluss eines sehr gelungenen Mitarbeitertages. Die Rückmeldungen der Mitarbeitenden waren in hohem Maße positiv.

Gert Geister

09.11.2017 Gesunde Ernährung als Schwerpunktthema

Gesundheitstag im Evangelischen Jugendhilfezentrum Worms

„Ernährungsberatung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) “ lautete in diesem Jahr das Thema des Gesundheitstages im Evangelischen Jugendhilfezentrum Worms. Als Referentin hatte die Mitarbeitervertretung des Jugendhilfezentrums die Ernährungsberaterin und Buchautorin Doris Kallenbach gewinnen können.

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Doris Kallenbach ist nicht nur Ernährungsberaterin nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), sondern auch ausgebildete Dien-Cham-Behandlerin und Reiki-Meisterin. Wie sie erläuterte, basiert die Ernährungsweise nach der TCM, die in China schon seit über 3000 Jahren verwurzelt ist, auf den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Diese fünf Elemente entsprechen nach der Vorstellung der TCM den körperlichen Strukturen des Menschen, seinen Organen und Gefühlen, aber auch den Veränderungen, die die Jahreszeiten mit sich bringen.

Eine gute und ausgewogene Ernährung sollte, so Kallenbach, immer alle fünf Elemente beinhalten. Dies diene der Gesunderhaltung des Körpers. Dabei unterscheide die TCM Lebensmittel sowohl thermisch als auch nach Geschmacksrichtungen. So gebe es kalte Lebensmittel (z.B. Tomaten, Gurken, Melonen), erfrischende (Gemüse, Früchte und Salate), neutrale (Getreide und Hülsenfrüchte), warme (Lauch, Zwiebeln, Kräuter) und auch heiße Lebensmittel (scharfe Gewürze, Alkohol und gegrilltes Fleisch). Die Geschmacksrichtungen sauer, bitter, süß, scharf und salzig würden jeweils bestimmten Organen zugeordnet.

Ziel der 5-Elemente-Ernährung sei es, durch die richtige Auswahl der Lebensmittel die Verdauung zu stärken, einen harmonischen Energiefluss zu erzeugen und somit alle Elemente des Körpers zu kräftigen. Auch das Erreichen der individuellen Wohlfühlfigur sei ein angestrebtes Ziel.

Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Erfahrungen mit der Ernährungsweise der TCM sammeln können, erhielten sie am Ende der Veranstaltung von Doris Kallenbach einige Rezepte zum Ausprobieren. Die Mitarbeitervertretung des Evangelischen Jugendhilfezentrums Worms plant in Kooperation mit der Einrichtungsleitung, auch im nächsten Jahr wieder einen Gesundheitstag anzubieten.

Martina Eckes-Schröder (MAV-Vorsitzende)

30.10.2017 „Mit Mama und Papa im Klassenzimmer“

Unter dieser Überschrift berichtet die „neue LU“, das Stadtmagazin der Stadt Ludwigshafen am Rhein, in ihrer aktuellen Ausgabe auf Seite 28 über den sogenannten Trainingstag. Bereits seit vier Jahren bietet das Stadtjugendamt der Stadt Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Neustadt an der Weinstraße sowie dem Evangelische Jugendhilfezentrum Worms diese Hilfsmöglichkeit für Kinder mit Auffälligkeiten in der Schule und deren Eltern an.

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Zum Artikel in „neue LU“ – bitte klicken
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber

Hier finden Sie die komplette Ausgabe des Stadtmagazins „neue LU“: http://www.ludwigshafen.de/presse/neue-lu/

 

24.10.2017 Ferienwoche im Saarland


14 Herbstfreizeit2017 Ritter hp

In den Herbstferien verbrachte die Tagesgruppe „Lummerland“ aus dem Evangelischen Jugendhilfezentrum Worms eine Woche im schönen Saarland. In Völklingen hatten sie das Naturfreundehaus als Unterkunft gebucht.

 

 

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Gleich bei der Ankunft zeigte sich, dass wir mit unserem Quartier eine gute Wahl getroffen hatten: mit der großzügig geschnittenen Unterkunft und dem angrenzenden Außenbereich waren alle sehr zufrieden. Zunächst wurde dann eingekauft, da wir uns selbst versorgen wollten. Also wurde abwechselnd eingedeckt, gekocht und gespült.

Neben einem Ausflug zur Burg Berwartstein und zum Teufelstisch stand natürlich die Besichtigung das Weltkulturerbes „Völklinger Hütte“ auf dem Programm. Die dort gezeigte Inka-Ausstellung fand ein geteiltes Echo. Nach dem sehr interaktiven Programm in der ehemaligen Stahlhütte war das Bestaunen von Schmuckstücken eher Nebensache.

Am letzten Tag wünschte sich die Gruppe Geländespiele. Dem kam das Team gerne nach, da wir es auch nicht weit zum Wald hatten und gerne die Bedingungen vor Ort nutzen wollten. Eine gemeinsame Nachtwanderung rundete unsere spannende Woche ab. So kehrten wir mit jeder Menge Eindrücke nach einer Woche wieder nach Worms zurück.

Das Team der Tagesgruppe „Lummerland“